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An einem schon fast heissen Sommertag machte sich eine kleine Schar von „zukünftigen Armbrustschützen“ auf den Weg nach Winterthur (Rosenberg) zum Stand der Veltheimer Armbrust-Schützen. Im Stand herrscht Ruhe, nur ab und zu hört man ein paar Zuschauer tuscheln. Interessiert schaute man den bereits knienden Schützen zu. Ein kurzes Plop….plop und dann hört man bereits das Surren der zurückkehrenden Zielscheibe. Der erste Schütze der Gruppe ist instruiert und darf sich - gestützt durch zwei Sandkissen - niederknien. Obwohl die Armbrust vorne aufgelegt wird, ist sie nicht so leicht wie sie aussieht.
Der Helfer spannt die Armbrust und legt den Pfeil, Holzschaft mit Metallbolzen, auf. Jetzt heisst’s gleichmässig atmen und die Kreise, Ringkorn und Lochvisier, mit ruhigen Bewegungen ineinander bringen. Plop….der Pfeil ist weg.…ist er auf der Scheibe- oder doch nicht? Nach 12 Schuss ist Schluss und manch einer ist froh, dass die sechs schlechtesten Treffer nicht gezählt werden. Als Trophäe darf jeder Schütze seine Zielscheibe mitnehmen. Nach einer Verpflegung im kleinen Vereinsgartenrestaurant ging's nach Hause.
Und jeder weiss nun, einen Apfel mit der Armbrust zu treffen, ist doch nicht so einfach.
Dem Armbrustschützenverein Veltheim danken wir herzlich für ihre Gastfreundschaft und dass sie dem Fussvolk einen praktischen Einblick in ihr Hobby ermöglichten.
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